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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-Frankfurt - Deutschland Krankenkassenleistungen Telefonie und Sachbearbeitung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026040201011942746 / 229285-2026
Veröffentlicht :
02.04.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
30.09.2029
Angebotsabgabe bis :
30.04.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Produkt-Codes :
75122000 - Administrative Dienste im Gesundheitswesen
75311000 - Krankenkassenleistungen
79510000 - Telefonauftragsdienste
DEU-Frankfurt: Deutschland Krankenkassenleistungen Telefonie und
Sachbearbeitung

2026/S 65/2026 229285

Deutschland Krankenkassenleistungen Telefonie und Sachbearbeitung
OJ S 65/2026 02/04/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung - Änderungsbekanntmachung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten
E-Mail: Vergabe.FFM@kvb.bund.de
Rechtsform des Erwerbers: Von einer zentralen Regierungsbehörde kontrollierte Einrichtung
des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Gesundheit

2. Verfahren

2.1. Verfahren
Titel: Telefonie und Sachbearbeitung
Beschreibung: Auftragsgegenstand sind Leistungen für die Unterstützung der KVB in Hinblick
auf die telefonische Kundenberatung (Los 1) und die vorbereitende Sachbearbeitung von
Erstattungsanträgen (Los 2). Optional enthält Los 2 außerdem Leistungen zur
Nachbearbeitung (Überlauf) elektroni-scher Datensätze im Rahmen des sog.
Inputmanagement der KVB.
Kennung des Verfahrens: 24068801-afd4-4646-af01-704dad9202a6
Interne Kennung: KVB-2026-0001
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein

2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 75311000 Krankenkassenleistungen

2.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Frankfurt
Postleitzahl: 60487
Land, Gliederung (NUTS): Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt (DE712)
Land: Deutschland

2.1.4. Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
Anzuwendende grenzübergreifende Rechtsvorschrift: 1. Mindestanforderung: Erklärung des
Bieters / ggf. jedes Mitglieds der Bietergemeinschaft / ggf. jedes einfachen Nachunternehmers
/ ggf. jedes eignungsrelevanten Nachunternehmers, dass keiner der in den §§ 123, 124 GWB
genannten Ausschlussgründe vorliegt, Formblatt 7, VGU Teil 2 A/B. 2. Mindestanforderung:
Erklärung der o.g. Beteiligten zur Umsetzung von Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014
über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der

Ukraine destabilisieren, in der Fassung des Artikel 1 Ziffer 23 der Verordnung (EU) 2022/576
des Rates vom 8. April 2022.Zur Erklärung und Führung des Nachweises, dass die
vorstehend genannten Mindestanforderungen 1. und 2. erfüllt sind, genügt grundsätzlich eine
Eigenerklärung gemäß Formblatt 7, VGU Teil 2 A/B. Die AG behält sich vor, ggf. im Zuge der
Prüfung und Wertung des Angebotes unter Setzung einer kurzen Frist die Vorlage geeigneter
weiterer Nachweise zu verlangen.

2.1.5. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 2
Auftragsbedingungen:
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können: 2

2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Korruption:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Betrug:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Zahlungsunfähigkeit:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher
Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:

5. Los

5.1. Los: LOT-0001
Titel: Telefonie
Beschreibung: Auftragsgegenstand sind Leistungen für die Unterstützung der KVB in Hinblick
auf die telefonische Kundenberatung.
Interne Kennung: LOT-0001

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79510000 Telefonauftragsdienste
Optionen:

Beschreibung der Optionen: Der Vertrag verlängert sich danach zwei (2) Mal um je ein (1)
Jahr.

5.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Frankfurt
Postleitzahl: 60487
Land, Gliederung (NUTS): Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt (DE712)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/10/2026
Enddatum der Laufzeit: 30/09/2029

5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: 1. Mindestanforderungen an das Personal und die technische
Ausstattung Der Bieter / die Bietergemeinschaft muss bei Leistungsbeginn und sodann für die
Dauer der Vertragslaufzeit entsprechend den Vorgaben der Leistungsbeschreibung und der
Vertragsbedingungen (Vergabeunterlagen, Teil 3 und 4 A) über das für die sach- und
vertragsgemäße Erbringung der vorliegend zu vergebenden Telefonie-Leistungen
erforderliche hinreichend qualifizierte Personal in hinreichender Anzahl, die technische
Ausstattung und die Materialien unter Einhaltung der in den Vergabeunterlagen gestellten
Anforderungen verfügen. Gleichfalls ist entsprechend hinreichendes Reservepersonal
sicherzustellen. 2. Spezifische Mindestanforderungen an das einzusetzende Personal a.
Projektleitung und Stellvertretung sowie ggf. Teamleitung und Stellvertretung Der Bieter / die
Bietergemeinschaft muss zum Nachweis der personellen Anforderungen an die Eignung mit
der Eigenerklärung auf der Grundlage dieses Formblatts bestätigen, dass er / sie über eine
Projektleitung und stellvertretende Projektleitung verfügen wird (siehe 4.4.2
Leistungsbeschreibung, VGU Teil 3). Sollte der AN mehr als ein Team einsetzen, sind neben
der Projektleitung auch Teamleitungen und ihre Stellvertretungen zu benennen. Die
Teamleitungen sind v.a. für alle tagesgeschäftsbezogenen Fragen aus dem Team
verantwortlich (siehe 4.4.3 Leistungsbeschreibung, VGU Teil 3). Der Bieter / die
Bietergemeinschaft muss spätestens 6 Wochen vor Leistungsbeginn unaufgefordert die für
den Einsatz vorgesehene Projektleitung und ihre Stellvertretung sowie ggf. die Teamleitung
und ihre Stellvertretung namentlich benennen und deren Qualifizierung und Erfahrung
mitteilen. Für die Projektleitung und ihre Vertretung sowie ggf. für die Teamleitung und ihre
Stellvertretung muss der Bieter / die Bietergemeinschaft zusammen mit der namentlichen
Benennung spätestens 6 Wochen vor Leistungsbeginn unaufgefordert einen aussagekräftigen
Lebenslauf vorlegen. Der Lebenslauf muss mindestens die Inhalte haben, die für die
Überprüfung erforderlich sind, dass die an dieses Personal in den vorliegenden
Vergabeunterlagen gestellten Mindestanforderung erfüllt sind. Die Projektleitung und seine
Vertretung sowie ggf. die Teamleitung und ihre Stellvertretung müssen jeweils bis zum Ende

der Angebotsfrist mindestens fünf Jahre Berufserfahrung in einer vergleichbaren Position
haben. Die Personen müssen mindestens über Deutsch-Kenntnisse in Wort und Schrift des
Levels C2 verfügen. Sämtliche vorstehend genannten Angaben können auf freiwilliger Basis
bereits mit dem Angebot gemacht werden, was erwünscht ist. b. Personal / Call-Center-
Agents Der Bieter / die Bietergemeinschaft muss folgende Anforderungen in Hinblick auf das
als Call-Center-Agents einzusetzende Personal erfüllen: Namentliche Benennung des
vorgesehenen Personals bereits im Angebot auf freiwilliger Basis; Bereits im Angebot ist die
Anzahl der jeweils täglich für die Erbringung der Telefonie-Leistungen vorgesehenen
Personen anzugeben. Ausgeprägte Erfahrung in der telefonischen Beratung von Kunden
(Kommunikations- und Servicekompetenz) Spezifische Kenntnisse in der Gebührenordnung
für Ärzte (GOÄ), der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) und dem Elften Sozialgesetzbuch
(SGBXI) sind wünschenswert. Erfahrungen im deutschen Sozial- und Versicherungswesen (z.
B. Gesetzliche Krankenversicherung, Private Krankenversicherung, sonstige Komposit- oder
Personenversicherung etc.) sind erforderlich. Mindestens zwei (2) Jahre Berufserfahrung in
Bezug auf die Erbringung vergleichbarer Telefonie-Leistungen, dies ist auf Nachfrage
schriftlich nachzuweisen. Deutsch-Kenntnisse in Wort und Schrift, mindestens C1, damit eine
mündliche Verständigung und schriftliche Notizen / Korrespondenz problemlos möglich sind.
Sicherer und kompetenter Umgang mit Telefonie-Geräten und PC. Der Bieter / die
Bietergemeinschaft muss über mindestens 60 Call-Center-Agents verfügen, welche die in den
Vergabeunterlagen gestellten Anforderungen erfüllen; dies ist auf Nachfrage schriftlich
nachzuweisen. Bei den vorstehend genannten Anforderungen (1. und 2.) handelt es sich um
Mindestanforderungen. Diese Mindestanforderungen werden Vertragsbestandteil (VGU Teil 4
A), so wie sie in VGU Teil 2 A, Formblatt 10, inhaltlich als erfüllt bestätigt werden. Zur Führung
des Nachweises, dass die vorstehend genannten Mindestanforderungen erfüllt sind, genügt
für Nr. 1 und Nr. 2 grundsätzlich die Abgabe einer Eigenerklärung gemäß Formblatt 11
zusammen mit dem Angebot. Die AG behält sich vor, die Erfüllung der Mindestanforderungen
vor der Erteilung des Zuschlags auf ihre Richtigkeit zu überprüfen und dafür kurzfristig
geeignete Nachweise zum Beleg zu verlangen. Die Anforderungen von entsprechenden
Nachweisen kann insbesondere kurzfristig vor der Erteilung des Zuschlags innerhalb von
maximal ca. 6 Kalendertagen erfolgen.

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Kriterium: Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter / die Mitglieder der Bietergemeinschaft / ggf.
jeder einfache Nachunternehmer / ggf. jeder eignungsrelevante leistungserbringende
Nachunternehmer, muss / müssen zum Zeitpunkt der Abgabe des Angebots über eine
Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 oder eine vergleichbare Zertifizierung verfügen; eine
Zertifizierung nach DIN EN ISO 27001 oder eine vergleichbare Zertifizierung verfügen. Die
vorstehend genannten Zertifizierungen müssen während der Vertragslaufzeit aufrechterhalten
werden. Ein während der Vertragslaufzeit erteiltes Verlängerungszertifikat ist der
Auftraggeberin unaufgefordert und unverzüglich in Kopie vorzulegen. Der Bieter/die
Bietergemeinschaft hat ggf. die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass das vorgelegte
Zertifikat gleichwertig ist in Bezug auf die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 und DIN EN
ISO 27001. Bei den vorstehend genannten Anforderungen (1. und 2.) handelt es sich um
Mindestanforderungen. Diese Mindestanforderungen werden Vertragsbestandteil (VGU Teil 4
A/B), so wie der Bieter sie in VGU Teil 2 A/B, Formblatt 10, inhaltlich als erfüllt bestätigt hat.

Zur Führung des Nachweises, dass die vorstehend genannten Mindestanforderungen erfüllt
sind, ist eine Eigenerklärung gemäß Formblatt 11 zusammen mit dem Angebot abzugeben;
zudem ist zusammen mit dem Angebot das entsprechende Zertifikat in Kopie vorzulegen. Die
Auftraggeberin behält sich vor, die Erfüllung der Mindestanforderungen vor der Erteilung des
Zuschlags auf ihre Richtigkeit zu überprüfen und dafür kurzfristig geeignete Nachweise zum
Beleg zu verlangen. Die Anforderungen von entsprechenden Nachweisen kann insbesondere
kurzfristig vor der Erteilung des Zuschlags innerhalb von maximal ca. 6 Kalendertagen
erfolgen.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mindestanforderung Referenzen: Der Bieter / die
Bietergemeinschaft muss durch mindestens zwei (2) verschiedene Referenzen, die von zwei
(2) verschiedenen Auftraggebern stammen müssen, für die in dem vorliegend zu vergebenden
Auftrag zu erbringenden Telefonie-Leistungen/Sachbearbeitungs-Leistungen nachweisen,
dass er / sie Leistungen erbracht hat, die auf der Grundlage der in den Vergabeunterlagen
genannten Anforderungen, Inhalte und Tätigkeiten sowie insbesondere Gesamtheit mit den
hier zu vergebenden Telefonie-Leistungen/Sachbearbeitungs-Leistungen vergleichbar sind.
Telefonie-Leistungen sind mit den hier zu vergebenden Telefonie-Leistungen vergleichbar,
wenn sie diesen auf der Grundlage der in den Vergabeunterlagen (Teil 3,
Leistungsbeschreibung und Teil 4 A, Vertragsbedingungen) genannten Arten der zu
erbringenden Leistungen, der Inhalte und Tätigkeiten, der Intensität, dem Schwierigkeitsgrad,
den technischen und organisatorischen Anforderungen, dem wirtschaftlichen Volumen und
vom Umfang (Zahl und Dauer der abzuarbeitenden Anrufe) her so weit ähneln, dass sie einen
tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die Erbringung der hier
ausgeschriebenen Telefonie-Leistungen ermöglichen. Sachbearbeitungs-Leistungen sind mit
den hier zu vergebenden Sachbearbeitungs-Leistungen vergleichbar, wenn sie diesen auf der
Grundlage der in den Vergabeunterlagen (Teil 3, Leistungsbeschreibung und Teil 4 B,
Vertragsbedingungen) genannten Arten der zu erbringenden Leistungen, der Inhalte und
Tätigkeiten, der Intensität, dem Schwierigkeitsgrad, den technischen und organisatorischen
Anforderungen, dem wirtschaftlichen Volumen und vom Umfang (Zahl und Dauer der
abzuarbeitenden Fälle) her so weit ähneln, dass sie einen tragfähigen Rückschluss auf die
Leistungsfähigkeit des Bieters für die Erbringung der hier ausgeschriebenen
Sachbearbeitungs-Leistungen ermöglichen. Eine der zwei Referenzen müssen Telefonie-
Leistungen/Sachbearbeitungs-Leistungen für Gegenstände im Sozial-, Gesundheits- oder
Krankenversicherungsbereich betreffen. Eine der zwei Referenzen muss von einem
öffentlichen Auftraggeber sein. Soweit im Rahmen eines Referenzauftrags Nachunternehmer
eingesetzt worden sind und der Bieter die Referenz als Beleg seiner eigenen
Leistungsfähigkeit anführt, muss der Eigenleistungsanteil des Bieters in Bezug auf die
vorstehenden Inhalte jeweils mindestens 80% betragen. Die an die Vergleichbarkeit einer
Referenz gestellten Anforderungen müssen im Rahmen eines einheitlichen Auftrags erfüllt
worden sein; die Vorlage von Teilreferenzen aus mehreren Aufträgen ist nicht zulässig bzw.
erfüllt nicht die gestellten Anforderungen. Die Leistungen in Bezug auf die jeweilige Referenz
müssen in dem Zeitraum seit dem 1. Januar 2022 bis zum Ende der Angebotsfrist entweder
begonnen worden sein oder innerhalb dieses Zeitraums noch angedauert haben. Der
Leistungszeitraum für die abgegebene Referenz muss mindestens ein (1) Jahr gedauert
haben. Bieter, welche nicht die geforderte Mindestanzahl von mindestens zwei (2) geeigneten,
wertungsfähigen Referenzen über vergleichbare Leistungen unter Einhaltung der o.g.
Anforderungen vorlegen, werden vom Vergabeverfahren ausgeschlossen. Gleichfalls erfolgt
ein Ausschluss, wenn die in den Referenzen erbrachten Leistungen nicht entsprechend der
Maßgabe der Tabelle in Formblatt 11 in Bezug auf Auftragsgegenstand, kurze

aussagekräftige Beschreibung der erbrachten Leistungen nach Inhalt, Tätigkeiten und
Themen unter Bezugnahme auf die vorliegend zu vergebenden Leistungen beschrieben
werden. Dies gilt auch für den Fall, dass die Bieter für die betreffende Referenz keinen
konkreten Ansprechpartner namentlich benennt und/oder seine Kontaktdaten nicht angibt.
Nachweise / Nachweisführung: Zur Erklärung bzw. Führung des Nachweises genügt
grundsätzlich die Eigenerklärung gemäß Formblatt 11. Die Auftraggeberin behält sich jedoch
vor, die Angaben des Bieters vor der Erteilung des Zuschlags auf ihre Richtigkeit zu
überprüfen und dafür kurzfristig geeignete Nachweise zum Beleg zu verlangen und
insbesondere bei der genannten Kontaktperson nachzufragen. Die Anforderungen von
entsprechenden Nachweisen kann insbesondere kurzfristig vor der Erteilung des Zuschlags
innerhalb von maximal ca. 6 Kalendertagen erfolgen.

Kriterium: Informationssicherheit
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der AN setzt bei der Vertragsausführung die gesetzlich
geforderten datenschutzrechtlichen Anforderungen, die Vorgaben des Datenschutzvertrags,
die Vorgaben seines Datenschutzhandbuchs und IT-Sicherheitskonzeptes sowie die im
konkreten, auftragsbezogenen Datenschutzkonzept spezifizierten Anforderungen an die
technischen und organisatorischen Maßnahmen um. Das Datenschutzkonzept ist dem
Angebot als Anlage zum Formblatt 12 beizufügen. Dieses und die entsprechend
abzuschließende Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (Anlagen 4 und 5 der
Vertragsbedingungen, Vergabeunterlagen Teil 4 A/B) ist Bestandteil des Vertrags zwischen
AG und AN. Es ist nachvollziehbar darzulegen, welche technischen und organisatorischen
Maßnahmen zum Vertragsbeginn umgesetzt werden, um die vorliegend zu vergebenden
Leistungen im Sinne der DSVGVO rechtmäßig und vertragsgerecht zu erbringen. Die
technischen und organisatorischen Maßnahmen müssen insbesondere angemessene
Maßnahmen zur Sicherstellung der IT-Sicherheit enthalten und mindestens den Vorgaben des
Art. 32 DSGVO entsprechen. Die Maßnahmen sollen den Sicherheitsanforderungen des
Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entsprechen. Zur Führung des
Nachweises, dass die vorstehend genannten Mindestanforderungen erfüllt sind, ist (1.) die
Eigenerklärung gemäß Formblatt 12 und (2.) das Datenschutzkonzept zusammen mit dem
Angebot abzugeben. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Erfüllung der Anforderungen vor
der Erteilung des Zuschlags auf ihre Richtigkeit zu überprüfen und dafür geeignete Nachweise
zu fordern. Die Anforderungen von entsprechenden Nachweisen kann insbesondere kurzfristig
vor der Erteilung des Zuschlags innerhalb von maximal 6 Kalendertagen erfolgen.

Kriterium: Sicherheit bei der Verarbeitung, Speicherung und Übermittlung von klassifizierten
Informationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der AN setzt bei der Vertragsausführung die gesetzlich
geforderten datenschutzrechtlichen Anforderungen, die Vorgaben des Datenschutzvertrags,
die Vorgaben seines Datenschutzhandbuchs und IT-Sicherheitskonzeptes sowie die im
konkreten, auftragsbezogenen Datenschutzkonzept spezifizierten Anforderungen an die
technischen und organisatorischen Maßnahmen um. Das Datenschutzkonzept ist dem
Angebot als Anlage zum Formblatt 12 beizufügen. Dieses und die entsprechend
abzuschließende Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (Anlagen 4 und 5 der
Vertragsbedingungen, Vergabeunterlagen Teil 4 A/B) ist Bestandteil des Vertrags zwischen
AG und AN. Es ist nachvollziehbar darzulegen, welche technischen und organisatorischen
Maßnahmen zum Vertragsbeginn umgesetzt werden, um die vorliegend zu vergebenden
Leistungen im Sinne der DSVGVO rechtmäßig und vertragsgerecht zu erbringen. Die
technischen und organisatorischen Maßnahmen müssen insbesondere angemessene
Maßnahmen zur Sicherstellung der IT-Sicherheit enthalten und mindestens den Vorgaben des

Art. 32 DSGVO entsprechen. Die Maßnahmen sollen den Sicherheitsanforderungen des
Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entsprechen. Zur Führung des
Nachweises, dass die vorstehend genannten Mindestanforderungen erfüllt sind, ist (1.) die
Eigenerklärung gemäß Formblatt 12 und (2.) das Datenschutzkonzept zusammen mit dem
Angebot abzugeben, siehe VGU, Teil 2 A/B. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Erfüllung
der Anforderungen vor der Erteilung des Zuschlags auf ihre Richtigkeit zu überprüfen und
dafür geeignete Nachweise zu fordern. Die Anforderungen von entsprechenden Nachweisen
kann insbesondere kurzfristig vor der Erteilung des Zuschlags innerhalb von maximal 6
Kalendertagen erfolgen.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mindestanforderung: Der Bieter / die Mitglieder der
Bietergemeinschaft / ggf. jeder einfache Nachunternehmer / ggf. jeder eignungsverleihende
Nachunternehmer, muss / müssen durch eine Eigenerklärung Folgendes erklären und
nachweisen: 1. Eine Versicherung mit den nachfolgend geforderten
Versicherungsgegenständen und Deckungssummen haben wir bereits abgeschlossen. Die
entsprechende Versicherungsbescheinigung legen wir binnen zwei Wochen nach der
Erteilung des Zuschlags unaufgefordert vor; von der Vorlage einer Versicherungsbestätigung
bereits mit dem Angebot ist abzusehen; eine dennoch vorgelegte
Versicherungsbescheinigung wird ggf. nicht geprüft. Alternativ: 2. Wir verpflichten uns, nach
Erhalt des Zuschlages eine Betriebshaftpflichtversicherung mit den nachfolgend dargestellten
Deckungssummen je Schadensfall für Personen- bzw. Sach- und Vermögensschäden
abzuschließen und für die Dauer der Vertragslaufzeit aufrechtzuerhalten sowie eine
entsprechende Bescheinigung hierüber unaufgefordert binnen zwei Wochen nach
Zuschlagserteilung vorzulegen. Die Deckungssumme der Berufs- bzw.
Betriebshaftpflichtversicherung muss je Schadensfall für Personenschäden (für einzelne
Personen) EUR 1.000.000; Sachschäden EUR 1.000.000; Vermögensschäden einschließlich
Ansprüche aus der Verletzung von Datenschutzbestimmungen EUR 500.000, alle
Gegenstände jeweils jährlich mindestens einfach maximiert. Der Auftragnehmer muss diesen
Versicherungsschutz bis zum Ende der Laufzeit des Vertrages aufrechterhalten.
Nachweisführung: Zur Führung des Nachweises, dass die vorstehend aufgeführten
Anforderungen erfüllt sind, genügt grundsätzlich die Eigenerklärung gemäß Formblatt 9, VGU,
Teil 2 A/B. Die Auftraggeberin behält sich vor, unter Setzung einer kurzen Frist die Vorlage
geeigneter weiterer Nachweise zu verlangen. Die Auftraggeberin kann insbesondere
kurzfristig vor der Erteilung des Zuschlags fordern, dass der Bieter, der den Zuschlag erhalten
soll, weitergehende Erklärungen und Nachweise innerhalb von maximal ca. 6 Kalendertagen
einreicht.

Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter / die Bietergemeinschaft muss durch eine
Eigenerklärung erklären und nachweisen, dass er / sie in den Geschäftsjahren 2022, 2023 und
2024 (alternativ: 2025) bezogen auf Telefonie-Leistungen/Sachbearbeitungs-Leistungen, die
mit den vorliegend zu vergebenden Telefonie-Leistungen/Sachbearbeitungs-Leistungen
vergleichbar sind, einen spezifischen Gesamtumsatz von jährlich mindestens EUR 4,0 Mio
(netto) erzielt hat, ggf. unter Einbeziehung von Eignungsleihe. Telefonie-Leistungen
/Sachbearbeitungs-Leistungen sind mit den hier zu vergebenden Telefonie-Leistungen
/Sachbearbeitungs-Leistungen vergleichbar, wenn sie diesen auf der Grundlage der in den
Vergabeunterlagen (Teil 3, Leistungsbeschreibung und Teil 4, Vertragsbedingungen)
genannten Arten der zu erbringenden Leistungen, der Inhalte und Tätigkeiten, der Intensität,
dem Schwierigkeitsgrad, den technischen und organisatorischen Anforderungen, dem

wirtschaftlichen Volumen und vom Umfang (Zahl und Dauer der abzuarbeitenden Anrufe) her
so weit ähneln, dass sie einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters
für die Erbringung der hier ausgeschriebenen Telefonie-Leistungen/Sachbearbeitungs-
Leistungen ermöglichen. Nachweisführung: Zur Führung des Nachweises, dass die
vorstehend aufgeführten Anforderungen erfüllt sind, genügt grundsätzlich die Eigenerklärung
gemäß Formblatt 8,VGU, Teil 2 A/B., wenn nicht besondere Erklärungen und Nachweise
gefordert sind. Die Auftraggeberin behält sich vor, unter Setzung einer kurzen Frist die Vorlage
geeigneter weiterer Nachweise zu verlangen. Die Auftraggeberin kann insbesondere
kurzfristig vor der Erteilung des Zuschlags fordern, dass der Bieter, der den Zuschlag erhalten
soll, weitergehende Erklärungen und Nachweise innerhalb von maximal ca. 6 Kalendertagen
einreicht, z.B. insbesondere Jahresabschlüsse.

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität
Beschreibung: Auftragsbezogenes Konzept zur Vorbereitung, Aufnahme und Durchführung
der Leistungserbringung sowie zur Schulung der Mitarbeiter, Qualitätssicherung und zur
nachhaltigen und innovativen Leistungserbringung während der Vertragsleistungszeit,siehe
unten Ziffer 18.1.1. und VGU Teil 2 A, Formblatt 13.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 40
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Jährlicher Gesamtangebotspreis Telefonie-Leistungen auf Basis der Angaben
des Bieters im Preisblatt, VGU Teil 2 A, Formblatt 14.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 60

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.
html?id=849604

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Adresse für die Einreichung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=849604
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 30/04/2026 14:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 60 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Eine Nachforderung von Unterlagen nach Fristablauf ist nicht
ausgeschlossen.

Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 30/04/2026 14:15:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Bundeskartellamt -Vergabekammer-
Informationen über die Überprüfungsfristen: Innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang
der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann ein
Nachprüfverfahren bei der Vergabekammer beantragt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Krankenversorgung der
Bundesbahnbeamten

5.1. Los: LOT-0002
Titel: Sachbearbeitung
Beschreibung: Auftragsgegenstand sind Leistungen für die Unterstützung der KVB in Hinblick
auf die vorbereitende Sachbearbeitung von Erstattungsanträgen. Optional enthält Los 2
außerdem Leistungen zur Nachbearbeitung (Überlauf) elektronischer Datensätze im Rahmen
des sog. Inputmanagement der KVB.
Interne Kennung: LOT-0002

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 75122000 Administrative Dienste im Gesundheitswesen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Vertrag verlängert sich danach zwei (2) Mal um je ein (1)
Jahr.

5.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Frankfurt
Postleitzahl: 60487
Land, Gliederung (NUTS): Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt (DE712)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/10/2026
Enddatum der Laufzeit: 30/09/2029

5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: 1. Mindestanforderungen an das Personal und die technische
Ausstattung Der Bieter / die Bietergemeinschaft muss bei Leistungsbeginn und sodann für die
Dauer der Vertragslaufzeit entsprechend den Vorgaben der Leistungsbeschreibung und der
Vertragsbedingungen (Vergabeunterlagen, Teil 3 und 4 B) über das für die sach- und
vertragsgemäße Erbringung der vorliegend zu vergebenden Sachbearbeitungs-Leistungen
erforderliche hinreichend qualifizierte Personal in hinreichender Anzahl, die technische
Ausstattung und die Materialien unter Einhaltung der in den Vergabeunterlagen gestellten
Anforderungen verfügen. Gleichfalls ist entsprechend hinreichendes Reservepersonal
sicherzustellen. 2. Spezifische Mindestanforderungen an das einzusetzende Personal a.
Projektleitung und Stellvertretung sowie ggf. Teamleitung und Stellvertretung Der Bieter muss
zum Nachweis der personellen Anforderungen an die Eignung mit der Eigenerklärung auf der
Grundlage dieses Formblatts bestätigen, dass er über eine Projektleitung und stellvertretende
Projektleitung verfügen wird (siehe 4.4.2 Leistungsbeschreibung, VGU Teil 3). Sollte der AN
mehr als ein Team einsetzen, sind neben der Projektleitung auch Teamleitungen und ihre
Stellvertretungen zu benennen. Die Teamleitungen sind v.a. für alle tagesgeschäftsbezogenen
Fragen aus dem Team verantwortlich (siehe 4.4.3 Leistungsbeschreibung, VGU Teil 3). Der
Bieter muss spätestens 6 Wochen vor Leistungsbeginn unaufgefordert die für den Einsatz
vorgesehene Projektleitung und ihre Stellvertretung sowie ggf. die Teamleitung und ihre
Stellvertretung namentlich benennen und deren Qualifizierung und Erfahrung mitteilen. Für die
Projektleitung und ihre Vertretung sowie ggf. für die Teamleitung und ihre Stellvertretung muss
er zusammen mit der namentlichen Benennung spätestens 6 Wochen vor Leistungsbeginn
unaufgefordert einen aussagekräftigen Lebenslauf vorlegen. Der Lebenslauf muss mindestens
die Inhalte haben, die für die Überprüfung erforderlich sind, dass die an dieses Personal in
den vorliegenden Vergabeunterlagen gestellten Mindestanforderung erfüllt sind. Die
Projektleitung und seine Vertretung sowie ggf. die Teamleitung und ihre Stellvertretung
müssen jeweils bis zum Ende der Angebotsfrist mindestens fünf Jahre Berufserfahrung in
einer vergleichbaren Position haben. Die Personen müssen mindestens über Deutsch-
Kenntnisse in Wort und Schrift des Levels C2 verfügen. Sämtliche vorstehend genannten
Angaben können auf freiwilliger Basis bereits mit dem Angebot gemacht werden, was
erwünscht ist. b. Personal Folgende Anforderungen muss der Bieter in Hinblick auf das zur
Sachbearbeitung einzusetzende Personal erfüllen: Namentliche Benennung des
vorgesehenen Personals bereits im Angebot auf freiwilliger Basis; Bereits im Angebot ist die
Anzahl der jeweils täglich für die Erbringung der Sachbearbeitungs-Leistungen vorgesehenen
Personen anzugeben; Ausgeprägte Erfahrung in der Erbringung vergleichbarerer
Sachbearbeitungs-Leistungen; Spezifische Kenntnisse in der Gebührenordnung für Ärzte
(GOÄ), der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) und dem Elften Sozialgesetzbuch (SGBXI)
sind wünschenswert; Erfahrungen im deutschen Sozial- und Versicherungswesen (z.B.
Gesetzliche Krankenversicherung, Private Krankenversicherung, sonstige Komposit- oder
Personenversicherung etc.) sind erforderlich; Mindestens zwei (2) Jahre Berufserfahrung in

Bezug auf die Erbringung vergleichbarer Sachbearbeitungs-Leistungen, dies ist auf Nachfrage
schriftlich nachzuweisen; Deutsch-Kenntnisse in Wort und Schrift, mindestens C1, damit eine
mündliche Verständigung und schriftliche Notizen / Korrespondenz problemlos möglich sind;
Sicherer und kompetenter Umgang mit der für die Erbringung der Sachbearbeitungs-
Leistungen erforderlichen technischen Ausstattung; Der Bieter muss über mindestens
hinreichende Zahl von Sachbearbeitern verfügen, welche die in den Vergabeunterlagen
gestellten Anforderungen erfüllen; dies ist auf Nachfrage schriftlich nachzuweisen. Bei den
vorstehend genannten Anforderungen (1. und 2.) handelt es sich um Mindestanforderungen.
Diese Mindestanforderungen werden Vertragsbestandteil (VGU Teil 4 B), so wie sie in VGU
Teil 2 B, Formblatt 10, inhaltlich als erfüllt bestätigt werden. Zur Führung des Nachweises,
dass die vorstehend genannten Mindestanforderungen erfüllt sind, genügt für Nr. 1 und Nr. 2
grundsätzlich die Abgabe einer Eigenerklärung gemäß Formblatt 11 zusammen mit dem
Angebot. Die AG behält sich vor, die Erfüllung der Mindestanforderungen vor der Erteilung des
Zuschlags auf ihre Richtigkeit zu überprüfen und dafür kurzfristig geeignete Nachweise zum
Beleg zu verlangen. Die Anforderungen von entsprechenden Nachweisen kann insbesondere
kurzfristig vor der Erteilung des Zuschlags innerhalb von maximal ca. 6 Kalendertagen
erfolgen.

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Kriterium: Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter / die Mitglieder der Bietergemeinschaft / ggf.
jeder einfache Nachunternehmer / ggf. jeder eignungsrelevante leistungserbringende
Nachunternehmer, muss / müssen zum Zeitpunkt der Abgabe des Angebots über eine
Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 oder eine vergleichbare Zertifizierung verfügen; eine
Zertifizierung nach DIN EN ISO 27001 oder eine vergleichbare Zertifizierung verfügen. Die
vorstehend genannten Zertifizierungen müssen während der Vertragslaufzeit aufrechterhalten
werden. Ein während der Vertragslaufzeit erteiltes Verlängerungszertifikat ist der
Auftraggeberin unaufgefordert und unverzüglich in Kopie vorzulegen. Der Bieter/die
Bietergemeinschaft hat ggf. die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass das vorgelegte
Zertifikat gleichwertig ist in Bezug auf die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 und DIN EN
ISO 27001. Bei den vorstehend genannten Anforderungen (1. und 2.) handelt es sich um
Mindestanforderungen. Diese Mindestanforderungen werden Vertragsbestandteil (VGU Teil 4
A/B), so wie der Bieter sie in VGU Teil 2 A/B, Formblatt 10, inhaltlich als erfüllt bestätigt hat.
Zur Führung des Nachweises, dass die vorstehend genannten Mindestanforderungen erfüllt
sind, ist eine Eigenerklärung gemäß Formblatt 11 zusammen mit dem Angebot abzugeben;
zudem ist zusammen mit dem Angebot das entsprechende Zertifikat in Kopie vorzulegen. Die
Auftraggeberin behält sich vor, die Erfüllung der Mindestanforderungen vor der Erteilung des
Zuschlags auf ihre Richtigkeit zu überprüfen und dafür kurzfristig geeignete Nachweise zum
Beleg zu verlangen. Die Anforderungen von entsprechenden Nachweisen kann insbesondere
kurzfristig vor der Erteilung des Zuschlags innerhalb von maximal ca. 6 Kalendertagen
erfolgen.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mindestanforderung Referenzen: Der Bieter / die
Bietergemeinschaft muss durch mindestens zwei (2) verschiedene Referenzen, die von zwei
(2) verschiedenen Auftraggebern stammen müssen, für die in dem vorliegend zu vergebenden

Auftrag zu erbringenden Telefonie-Leistungen/Sachbearbeitungs-Leistungen nachweisen,
dass er / sie Leistungen erbracht hat, die auf der Grundlage der in den Vergabeunterlagen
genannten Anforderungen, Inhalte und Tätigkeiten sowie insbesondere Gesamtheit mit den
hier zu vergebenden Telefonie-Leistungen/Sachbearbeitungs-Leistungen vergleichbar sind.
Telefonie-Leistungen sind mit den hier zu vergebenden Telefonie-Leistungen vergleichbar,
wenn sie diesen auf der Grundlage der in den Vergabeunterlagen (Teil 3,
Leistungsbeschreibung und Teil 4 A, Vertragsbedingungen) genannten Arten der zu
erbringenden Leistungen, der Inhalte und Tätigkeiten, der Intensität, dem Schwierigkeitsgrad,
den technischen und organisatorischen Anforderungen, dem wirtschaftlichen Volumen und
vom Umfang (Zahl und Dauer der abzuarbeitenden Anrufe) her so weit ähneln, dass sie einen
tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die Erbringung der hier
ausgeschriebenen Telefonie-Leistungen ermöglichen. Sachbearbeitungs-Leistungen sind mit
den hier zu vergebenden Sachbearbeitungs-Leistungen vergleichbar, wenn sie diesen auf der
Grundlage der in den Vergabeunterlagen (Teil 3, Leistungsbeschreibung und Teil 4 B,
Vertragsbedingungen) genannten Arten der zu erbringenden Leistungen, der Inhalte und
Tätigkeiten, der Intensität, dem Schwierigkeitsgrad, den technischen und organisatorischen
Anforderungen, dem wirtschaftlichen Volumen und vom Umfang (Zahl und Dauer der
abzuarbeitenden Fälle) her so weit ähneln, dass sie einen tragfähigen Rückschluss auf die
Leistungsfähigkeit des Bieters für die Erbringung der hier ausgeschriebenen
Sachbearbeitungs-Leistungen ermöglichen. Eine der zwei Referenzen müssen Telefonie-
Leistungen/Sachbearbeitungs-Leistungen für Gegenstände im Sozial-, Gesundheits- oder
Krankenversicherungsbereich betreffen. Eine der zwei Referenzen muss von einem
öffentlichen Auftraggeber sein. Soweit im Rahmen eines Referenzauftrags Nachunternehmer
eingesetzt worden sind und der Bieter die Referenz als Beleg seiner eigenen
Leistungsfähigkeit anführt, muss der Eigenleistungsanteil des Bieters in Bezug auf die
vorstehenden Inhalte jeweils mindestens 80% betragen. Die an die Vergleichbarkeit einer
Referenz gestellten Anforderungen müssen im Rahmen eines einheitlichen Auftrags erfüllt
worden sein; die Vorlage von Teilreferenzen aus mehreren Aufträgen ist nicht zulässig bzw.
erfüllt nicht die gestellten Anforderungen. Die Leistungen in Bezug auf die jeweilige Referenz
müssen in dem Zeitraum seit dem 1. Januar 2022 bis zum Ende der Angebotsfrist entweder
begonnen worden sein oder innerhalb dieses Zeitraums noch angedauert haben. Der
Leistungszeitraum für die abgegebene Referenz muss mindestens ein (1) Jahr gedauert
haben. Bieter, welche nicht die geforderte Mindestanzahl von mindestens zwei (2) geeigneten,
wertungsfähigen Referenzen über vergleichbare Leistungen unter Einhaltung der o.g.
Anforderungen vorlegen, werden vom Vergabeverfahren ausgeschlossen. Gleichfalls erfolgt
ein Ausschluss, wenn die in den Referenzen erbrachten Leistungen nicht entsprechend der
Maßgabe der Tabelle in Formblatt 11 in Bezug auf Auftragsgegenstand, kurze
aussagekräftige Beschreibung der erbrachten Leistungen nach Inhalt, Tätigkeiten und
Themen unter Bezugnahme auf die vorliegend zu vergebenden Leistungen beschrieben
werden. Dies gilt auch für den Fall, dass die Bieter für die betreffende Referenz keinen
konkreten Ansprechpartner namentlich benennt und/oder seine Kontaktdaten nicht angibt.
Nachweise / Nachweisführung: Zur Erklärung bzw. Führung des Nachweises genügt
grundsätzlich die Eigenerklärung gemäß Formblatt 11. Die Auftraggeberin behält sich jedoch
vor, die Angaben des Bieters vor der Erteilung des Zuschlags auf ihre Richtigkeit zu
überprüfen und dafür kurzfristig geeignete Nachweise zum Beleg zu verlangen und
insbesondere bei der genannten Kontaktperson nachzufragen. Die Anforderungen von
entsprechenden Nachweisen kann insbesondere kurzfristig vor der Erteilung des Zuschlags
innerhalb von maximal ca. 6 Kalendertagen erfolgen.

Kriterium: Informationssicherheit

Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der AN setzt bei der Vertragsausführung die gesetzlich
geforderten datenschutzrechtlichen Anforderungen, die Vorgaben des Datenschutzvertrags,
die Vorgaben seines Datenschutzhandbuchs und IT-Sicherheitskonzeptes sowie die im
konkreten, auftragsbezogenen Datenschutzkonzept spezifizierten Anforderungen an die
technischen und organisatorischen Maßnahmen um. Das Datenschutzkonzept ist dem
Angebot als Anlage zum Formblatt 12 beizufügen. Dieses und die entsprechend
abzuschließende Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (Anlagen 4 und 5 der
Vertragsbedingungen, Vergabeunterlagen Teil 4 A/B) ist Bestandteil des Vertrags zwischen
AG und AN. Es ist nachvollziehbar darzulegen, welche technischen und organisatorischen
Maßnahmen zum Vertragsbeginn umgesetzt werden, um die vorliegend zu vergebenden
Leistungen im Sinne der DSVGVO rechtmäßig und vertragsgerecht zu erbringen. Die
technischen und organisatorischen Maßnahmen müssen insbesondere angemessene
Maßnahmen zur Sicherstellung der IT-Sicherheit enthalten und mindestens den Vorgaben des
Art. 32 DSGVO entsprechen. Die Maßnahmen sollen den Sicherheitsanforderungen des
Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entsprechen. Zur Führung des
Nachweises, dass die vorstehend genannten Mindestanforderungen erfüllt sind, ist (1.) die
Eigenerklärung gemäß Formblatt 12 und (2.) das Datenschutzkonzept zusammen mit dem
Angebot abzugeben. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Erfüllung der Anforderungen vor
der Erteilung des Zuschlags auf ihre Richtigkeit zu überprüfen und dafür geeignete Nachweise
zu fordern. Die Anforderungen von entsprechenden Nachweisen kann insbesondere kurzfristig
vor der Erteilung des Zuschlags innerhalb von maximal 6 Kalendertagen erfolgen.

Kriterium: Sicherheit bei der Verarbeitung, Speicherung und Übermittlung von klassifizierten
Informationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der AN setzt bei der Vertragsausführung die gesetzlich
geforderten datenschutzrechtlichen Anforderungen, die Vorgaben des Datenschutzvertrags,
die Vorgaben seines Datenschutzhandbuchs und IT-Sicherheitskonzeptes sowie die im
konkreten, auftragsbezogenen Datenschutzkonzept spezifizierten Anforderungen an die
technischen und organisatorischen Maßnahmen um. Das Datenschutzkonzept ist dem
Angebot als Anlage zum Formblatt 12 beizufügen. Dieses und die entsprechend
abzuschließende Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (Anlagen 4 und 5 der
Vertragsbedingungen, Vergabeunterlagen Teil 4 A/B) ist Bestandteil des Vertrags zwischen
AG und AN. Es ist nachvollziehbar darzulegen, welche technischen und organisatorischen
Maßnahmen zum Vertragsbeginn umgesetzt werden, um die vorliegend zu vergebenden
Leistungen im Sinne der DSVGVO rechtmäßig und vertragsgerecht zu erbringen. Die
technischen und organisatorischen Maßnahmen müssen insbesondere angemessene
Maßnahmen zur Sicherstellung der IT-Sicherheit enthalten und mindestens den Vorgaben des
Art. 32 DSGVO entsprechen. Die Maßnahmen sollen den Sicherheitsanforderungen des
Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entsprechen. Zur Führung des
Nachweises, dass die vorstehend genannten Mindestanforderungen erfüllt sind, ist (1.) die
Eigenerklärung gemäß Formblatt 12 und (2.) das Datenschutzkonzept zusammen mit dem
Angebot abzugeben, siehe VGU, Teil 2 A/B. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Erfüllung
der Anforderungen vor der Erteilung des Zuschlags auf ihre Richtigkeit zu überprüfen und
dafür geeignete Nachweise zu fordern. Die Anforderungen von entsprechenden Nachweisen
kann insbesondere kurzfristig vor der Erteilung des Zuschlags innerhalb von maximal 6
Kalendertagen erfolgen.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mindestanforderung: Der Bieter / die Mitglieder der
Bietergemeinschaft / ggf. jeder einfache Nachunternehmer / ggf. jeder eignungsverleihende

Nachunternehmer, muss / müssen durch eine Eigenerklärung Folgendes erklären und
nachweisen: 1. Eine Versicherung mit den nachfolgend geforderten
Versicherungsgegenständen und Deckungssummen haben wir bereits abgeschlossen. Die
entsprechende Versicherungsbescheinigung legen wir binnen zwei Wochen nach der
Erteilung des Zuschlags unaufgefordert vor; von der Vorlage einer Versicherungsbestätigung
bereits mit dem Angebot ist abzusehen; eine dennoch vorgelegte
Versicherungsbescheinigung wird ggf. nicht geprüft. Alternativ: 2. Wir verpflichten uns, nach
Erhalt des Zuschlages eine Betriebshaftpflichtversicherung mit den nachfolgend dargestellten
Deckungssummen je Schadensfall für Personen- bzw. Sach- und Vermögensschäden
abzuschließen und für die Dauer der Vertragslaufzeit aufrechtzuerhalten sowie eine
entsprechende Bescheinigung hierüber unaufgefordert binnen zwei Wochen nach
Zuschlagserteilung vorzulegen. Die Deckungssumme der Berufs- bzw.
Betriebshaftpflichtversicherung muss je Schadensfall für Personenschäden (für einzelne
Personen) EUR 1.000.000; Sachschäden EUR 1.000.000; Vermögensschäden einschließlich
Ansprüche aus der Verletzung von Datenschutzbestimmungen EUR 500.000, alle
Gegenstände jeweils jährlich mindestens einfach maximiert. Der Auftragnehmer muss diesen
Versicherungsschutz bis zum Ende der Laufzeit des Vertrages aufrechterhalten.
Nachweisführung: Zur Führung des Nachweises, dass die vorstehend aufgeführten
Anforderungen erfüllt sind, genügt grundsätzlich die Eigenerklärung gemäß Formblatt 9, VGU,
Teil 2 A/B. Die Auftraggeberin behält sich vor, unter Setzung einer kurzen Frist die Vorlage
geeigneter weiterer Nachweise zu verlangen. Die Auftraggeberin kann insbesondere
kurzfristig vor der Erteilung des Zuschlags fordern, dass der Bieter, der den Zuschlag erhalten
soll, weitergehende Erklärungen und Nachweise innerhalb von maximal ca. 6 Kalendertagen
einreicht.

Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bieter / die Bietergemeinschaft muss durch eine
Eigenerklärung erklären und nachweisen, dass er / sie in den Geschäftsjahren 2022, 2023 und
2024 (alternativ: 2025) bezogen auf Telefonie-Leistungen/Sachbearbeitungs-Leistungen, die
mit den vorliegend zu vergebenden Telefonie-Leistungen/Sachbearbeitungs-Leistungen
vergleichbar sind, einen spezifischen Gesamtumsatz von jährlich mindestens EUR 4,0 Mio
(netto) erzielt hat, ggf. unter Einbeziehung von Eignungsleihe. Telefonie-Leistungen
/Sachbearbeitungs-Leistungen sind mit den hier zu vergebenden Telefonie-Leistungen
/Sachbearbeitungs-Leistungen vergleichbar, wenn sie diesen auf der Grundlage der in den
Vergabeunterlagen (Teil 3, Leistungsbeschreibung und Teil 4, Vertragsbedingungen)
genannten Arten der zu erbringenden Leistungen, der Inhalte und Tätigkeiten, der Intensität,
dem Schwierigkeitsgrad, den technischen und organisatorischen Anforderungen, dem
wirtschaftlichen Volumen und vom Umfang (Zahl und Dauer der abzuarbeitenden Anrufe) her
so weit ähneln, dass sie einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters
für die Erbringung der hier ausgeschriebenen Telefonie-Leistungen/Sachbearbeitungs-
Leistungen ermöglichen. Nachweisführung: Zur Führung des Nachweises, dass die
vorstehend aufgeführten Anforderungen erfüllt sind, genügt grundsätzlich die Eigenerklärung
gemäß Formblatt 8,VGU, Teil 2 A/B., wenn nicht besondere Erklärungen und Nachweise
gefordert sind. Die Auftraggeberin behält sich vor, unter Setzung einer kurzen Frist die Vorlage
geeigneter weiterer Nachweise zu verlangen. Die Auftraggeberin kann insbesondere
kurzfristig vor der Erteilung des Zuschlags fordern, dass der Bieter, der den Zuschlag erhalten
soll, weitergehende Erklärungen und Nachweise innerhalb von maximal ca. 6 Kalendertagen
einreicht, z.B. insbesondere Jahresabschlüsse.

5.1.10. Zuschlagskriterien

Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität
Beschreibung: Auftragsbezogenes Konzept zur Vorbereitung, Aufnahme und Durchführung
der Leistungserbringung sowie zur Schulung der Mitarbeiter, Qualitätssicherung und zur
nachhaltigen und innovativen Leistungser-bringung während der Vertragsleistungszeit, siehe
unten Ziffer 18.1.1. und VGU Teil 2 B, Formblatt 13.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 40
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Jährlicher Gesamtangebotspreis Sachbearbeitungsleistungen auf Basis der
Angaben des Bieters im Preisblatt, VGU Teil 2 B, Formblatt 14.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 60

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.
html?id=849604

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Adresse für die Einreichung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=849604
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 30/04/2026 14:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 60 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Eine Nachforderung von Unterlagen nach Fristablauf ist nicht
ausgeschlossen.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 30/04/2026 14:15:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung

Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Bundeskartellamt -Vergabekammer-
Informationen über die Überprüfungsfristen: Innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang
der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann ein
Nachprüfverfahren bei der Vergabekammer beantragt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Krankenversorgung der
Bundesbahnbeamten

8. Organisationen

8.1. ORG-7001
Offizielle Bezeichnung: Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten
Registrierungsnummer: 992-80083-95
Postanschrift: Salvador-Allende-Straße 7
Stadt: Frankfurt
Postleitzahl: 60487
Land, Gliederung (NUTS): Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt (DE712)
Land: Deutschland
E-Mail: Vergabe.FFM@kvb.bund.de
Telefon: +49 69 24703 0
Internetadresse: www.kvb.bund.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt

8.1. ORG-7004
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt -Vergabekammer-
Registrierungsnummer: T:04131153308
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Fax: +49 228-9499-163
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle

8.1. ORG-7005
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119

Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

10. Änderung

Fassung der zu ändernden vorigen Bekanntmachung
:
9c788fd3-673c-49a4-9a95-6ffc2e3ce165-01
Hauptgrund für die Änderung
:
Aktualisierte Informationen
Beschreibung
:
Aktualisierung der Unterlagen

10.1. Änderung
Abschnittskennung: PROCEDURE

10.1. Änderung
Abschnittskennung: LOT-0001

10.1. Änderung
Abschnittskennung: LOT-0002

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 7acdd7f7-661e-4b92-8f9a-2606efa35e05 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 31/03/2026 15:06:57 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 65/2026
Datum der Veröffentlichung: 02/04/2026

Referenzen:
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=849604
https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=849604
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202604/ausschreibung-229285-2026-DEU.txt

 
 
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